Wattlab stellt WEstack vor: ein Batteriesystem für die Binnenschifffahrt.
Herkömmliche Schiffsbatterien sind teuer und brauchen Wochen zur Installation. WEstack wird in der Werkstatt zusammengebaut und ist an Bord an einem einzigen Tag angeschlossen.
Wattlab stellt WEstack vor, ein standardisiertes Batteriesystem für die Binnenschifffahrt, das in einem Arbeitstag an Bord installiert werden kann. Das Ziel ist klar: eine der größten Hürden für die Nachhaltigkeit in der Binnenschifffahrt zu beseitigen. Herkömmliche Schiffsbatterien sind teuer, vollständig maßgefertigt und brauchen Wochen zur Installation. WEstack funktioniert anders. Das System wird vollständig in der Werkstatt von Wattlab in Rotterdam zusammengebaut und getestet. An Bord muss die Besatzung es nur noch anschließen.
Das Problem mit Generatoren in der Binnenschifffahrt
Die meisten Binnenschiffe lassen ihre Generatoren den Großteil der Zeit bei einem Bruchteil ihrer Kapazität laufen. Bo Salet, Gründer und CEO von Wattlab, erklärt es einfach: Generatoren auf Schiffen laufen den Großteil der Zeit nur bei 10 bis 15 Prozent ihrer Kapazität. Bei niedriger Last verbraucht ein Generator verhältnismäßig viel Kraftstoff. Durch das Hinzufügen eines Batteriepakets kann der Generator die Batterie an seinem optimalen Arbeitspunkt laden. Danach liefert die Batterie Strom an das Schiff.
„Alternative Kraftstoffe werden voraussichtlich noch Jahre lang knapp und teuer bleiben. Daher ist Energieeinsparung der schnellste und kosteneffizienteste Weg zu weniger Emissionen.“
Als Ergebnis laufen Generatoren deutlich seltener. WEstack reduziert die Generatorstunden um 80 bis 90 Prozent. Das bedeutet weniger Kraftstoff, niedrigere Wartungskosten und einen deutlichen Rückgang der CO2-Emissionen. Zudem verbessert sich der Komfort an Bord. Weniger Lärm, weniger Vibrationen und keine Abgase, wenn die Batterie Strom liefert.
Vier Standardgrößen für das Batteriesystem in der Binnenschifffahrt
WEstack ist in vier Standardkapazitäten erhältlich. Diese Standardisierung ist genau der Punkt. Sie hält die Kosten niedrig und macht die Produktion schneller.
Das System wird auf dem Achterdeck platziert und funktioniert sowohl auf Neubauten als auch auf bestehenden Schiffen. Wattlab gibt an, dass es für eine breite Palette von Binnenschiffen geeignet ist, von älteren Trockengüterschiffen bis hin zu modernen Tankschiffen und kleinen Küstenmotorschiffen.
Mehr als nur Kraftstoffeinsparung
- Schiffe können länger still und emissionsfrei im Hafen liegen
- Geringere Abhängigkeit von Landstromanschlüssen
- Hilft bei der Einhaltung immer strengerer Emissionsvorschriften in Häfen
- Funktioniert als eigenständiges System oder zusammen mit Solar Flatrack Panels
Über Wattlab
Wattlab wurde 2017 in Rotterdam gegründet und begann mit Solarenergiesystemen für Binnenschiffe. Das Unternehmen hat Solar Flatrack-Systeme auf mehr als 30 Schiffen weltweit installiert, darunter der Guinness-Weltrekordhalter MS Helios mit 312 Panels. Mit WEstack ergänzt Wattlab sein Angebot um Batteriespeicher, damit Binnenschiffer ein komplettes Energiepaket erhalten.
Salet: „Immer mehr Häfen wollen Emissionen und Lärmbelästigung reduzieren. Mit einem Batteriesystem können Schiffe viel länger still und emissionsfrei betrieben werden, ohne auf Landstrom angewiesen zu sein.“
Für Wattlab ist WEstack der logische nächste Schritt. Solaranlagen reduzieren den Kraftstoffverbrauch tagsüber. Eine Batterie speichert diese Energie und liefert sie, wenn die Sonne nicht scheint. Zusammen bieten die beiden Systeme Binnenschifffahrtsunternehmen einen praktischen und bewährten Weg zu weniger Emissionen und niedrigeren Kosten. Nicht in der Zukunft, sondern jetzt schon. Lesen Sie mehr über unsere anderen Projekte auf der Projektseite oder besuchen Sie unsere Newsroom.
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